HO Schwarzwald Bahn

Schwarzwaldbahn

Die Anfänge der Schwarzwaldbahn liegen im Jahr 2007, als die Triberger Seite als Ausstellungsanlage für die Intermodellbau Dortmund entstand. Nachgebildet sind die Streckenabschnitte rund um den Bahnhof Triberg mit den beiden dort vorhandenen Kehrtunneln. Angesiedelt war die Anlage zunächst in der späten Epoche IV, einschließlich des markanten modernen Empfangsgebäudes.
Nach dem üblichen Ausstellungsmarathon fand diese Anlage mit neu angepassten und damit höheren Hintergrundkulissen im ersten Raum des Untergeschosses des Klubheims ihren festen Platz. Sie erhielt zudem neu angelegte Zugänge zum Schattenbahnhof und den Räumen zwei und drei. Dort komplettieren der Bahnhof Hausach in Raum drei und ein sichtbarer Abstellbahnhof in Form zweier fünfetagiger Wendel die Anlage.
Wie schon in Triberg wurden auch in Hausach alle Bahngebäude nach originalen Zeichnungen bzw. eigenen Aufmaßen gefertigt. Für die Gestaltung des angrenzen Ortsbereiches wurden dagegen handelsübliche Bausätze den Erfordernissen entsprechend abgewandelt: Farbe, neue Dachformen oder Aufstockungen sorgen für das nötige Flair. Besonderer Blickfang ist aber der nachgebildete Schützenumzug.
Die maximalen Zuglängen auf der Schwarzwaldbahn liegen bei 3,5 m, was bei ungefähr der Hälfte der eingesetzten Garnituren auch ausgereizt wird. Egal ob Güter- und Personenzug, gefahren wird soweit es (modellbahntechnisch) möglich ist, wie es das Vorbild hergibt. Die entsprechenden Raumlängen von rund 15 m erlaubten die dafür nötigen Bahnhofslängen.
Nicht alle auf der Anlage verkehrenden Züge müssen immer aus dem Schwarzwald stammen. So gibt es auch einige internationale Züge zu bewundern, denn entsprechend des Klubgedankens können die Mitglieder auf den Anlagen auch eigene Züge nach Belieben ausfahren. Und so gibt es regelmäßig zur Freude der Besucher ein Miteinander von Zügen der letzten fünf Jahrzehnte. Für die nötige Abwechslung sorgen nicht nur an den Fahrtagen die Schatten- und Abstellbahnhöfe mit einer Kapazität von 35 Zügen.
Ganz wie beim Vorbild können auch auf der Schwarzwaldanlage die Züge auch im Gegengleis signalisiert fahren – entsprechende Ausstattungen der Strecken und die Steuerung von Gahler und Ringstmeier machen es möglich.
Aktuell bringen einige Mitglieder die Anlage auf den neuesten Stand. Neben aktuellen Signalen der Epoche V und VI gehören dazu auch einige modernere Gebäude sowie die Installation von Funktionsmodellen wie Kränen, Kirmes oder beleuchtete Straßenfahrzeuge von Feuerwehr oder Baufirmen.
(Text MKL)

Literatur Tipp: